Hilfe für Greenpeace - Was bedeutet Jesus mir?

Luk. 23, 32 - 43
Wir befinden uns ein paar tausend Jahre, nachdem Mose und Aaron ein Opfer bringen, weil die Israeliten gesündigt haben. Wahrscheinlich mussten sie insgesamt wesentlich mehr bringen, aber diese Zeiten sind vorbei. Jesus hängt am Kreuz. Aber er ist nicht allein. Mit ihm zusammen werden zwei Verbrecher gekreuzigt. Warum wird der Sohn Gottes an die selbe Stelle wie Menschen gestellt? An die selbe Stelle wie Verbrecher, obwohl er unschuldig ist? Weil er ein Mensch ist.

Aber warum lässt er das dann mit sich machen? Weil es Gottes Wille ist. Und eben auch weil er Gottes Sohn ist, und damit eine stärkere Gottesbeziehung hat als wir alle zusammen. Er hätte sich Engel rufen können, die ihn retten. Aber das hat er nicht getan.
Selbst in dieser, ja nun doch etwas unschönen Situation betet er zu seinem Vater. Und er betet nicht für sich selbst. Nein. Er betet für die, die ihn ans Kreuz genagelt hat. Die, die grade dabei sind, um seine Kleidung zu losen. Die, die ihn geschlagen und angespuckt haben. Die, die einfach nur neugierig dastehen, um ihn sterben zu sehen. Die, die ihn verhöhnen und sagen: "Wenn er Gottes Sohn ist, soll er sich doch bitte selber helfen!" Und diese Menschen hören trotz seinem Gebet nicht auf. Jesus betet für diese Menschen und sie lachen ihn aus.
Sogar einer der Verbrecher neben ihm am Kreuz mischt sich mit ein. "Bist du nun der Messias? Dann hilf dir und hilf uns." Er ist so gut wie tot und lästert Gott. Aber Jesus schweigt. Stattdessen mischt sich der andere Verbrecher ein. "Fürchtest du Gott nicht mal in der Stunde deines Todes?" wendet er sich an den Ersten. Er hat verstanden, dass Jesus nichts Unrechtes getan hat. Er selbst aber ist vor Gott und der Welt schuldig geworden. Zu Jesus gewandt sagt er "Herr, denk an mich wenn du in dein Reich kommst." Jesus antwortet ihm: "Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein." Kurz darauf stirbt er.

Weitere 2000 Jahre später. Unsere Gesellschaft. Wie oft werden wir vor der Welt schuldig? Oder wichtiger? Wie oft werden wir vor Gott schuldig?

Wer von uns würde sich von der Welt ans Kreuz hängen lassen?

Keiner. Keiner würde sich anspucken oder auspeitschen lassen. Und das obwohl wir ständig Fehler machen. Der Mensch ist von Grund auf schwach. Wir widerstehen den wenigsten Versuchungen wirklich. Selten sind wir fähig für die komplette Wahrheit einstehen. Oft missachten wir einfach Gottes Gebote um uns nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Aber jetzt die gute Nachricht von vor 2000 Jahren. Jesus hat das alle nicht getan. Er war stark. Aber eben weil wir schwach sind, ist Jesus für uns ans Kreuz gegangen. Weil Gott weiß, dass kein Mensch ohne Sünde sein kann, hat er seinen Sohn für uns ans Kreuz geschickt. Und genau deswegen sollte Jesus für uns so wichtig sein. Er ist für unsere Schuld gestorben. Und wir können nicht zu Gott kommen, wenn wir nicht glauben, dass Jesus uns von unseren Sünden rein wäscht. Vorher mussten die Leute jedes mal ein Schlaf oder eine Ziege schlachten, wenn sie was falsch gemacht haben. Heutzutage haben wir es dann doch ein ganzes Stück leichter. Aber machen wir es immer? Ich glaube oft genug halten wir Dinge nicht für wichtig genug, um sie vor Jesus zu bringen. Aber wir stehen ja schließlich auch nich dreckig vor unserem Chef. Wir müssen uns eben vorher von Jesus sauber machen lassen. Das ist nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil. Es gibt immer Sachen die wir vor Gott verstecken wollen und eben nicht an Jesus abgeben wollen. Aber wir müssen das tun. Es ist notwendig und danach fühlt man sich besser. Abgesehen davon ist es bestimmt besser, als ein Lamm zu opfern oder so. (Wo in unserer heutigen Gesellschaft findet man auch noch Schafe wo man sich einfach bedienen kann? :))
Der Zweite Verbrecher hat das ganz richtig gemacht. Kurz vor seinem Tod gesteht er seine Schuld ein. Vor sich selbst und vor Jesus und plötzlich kann er ins Paradies und das ohne ein Opfer zu bringen. Er wäre bestimmt auch nich mehr in der Lage gewesen eine Ziege aufzutreiben und zu schlachten. Die Welt verurteilt uns eben manchmal vorschnell. Jesus macht das nich. Er wartet bis wir Reue zeigen und die Sache zu ihm bringen auch wenn das manchmal n bisschen länger dauert. Trotzdem sollten wir nicht damit warten, bis wir wissen, dass wir morgen sterben. Zumal das ein Punkt ist, den wir nie wissen können. Wir sollten jeden Tag vor Jesus kommen und bereuen, wenn wir mal wieder unsere Eltern angelogen haben, oder wenn wir nur irgendwas böses über jemand anderen gedacht haben. Jesus ist das Lamm, das sich für unsere Sünden geopfert hat. Der gute Hirte hat eine ganze Menge Schafe gerettet.... und mich! Es liegt an dir, ob du dich retten lässt.

von Liese